Museum

Schützenscheibenmuseum Scheibbs

Beschreibung

Das Brauchtum des Schützenwesens entstand aus dem so genannten "Vogelschießen" - einem religiösen Ritual, das in der Gemeinschaft Glück und Gesundheit bewirken sollte. Dabei wurde mit Armbrüsten auf einen Holzvogel geschossen, der an der Spitze einer hohen Stange befestigt war. Wer den letzten Teil herunterschoss, hatte also "den Vogel abgeschossen" und war Sieger. Mit dem Aufkommen des Feuergewehrs wurde auf Holzscheiben gezielt.
Die Scheibbser Schützengilde kann auf eine 430-jährige Geschichte zurückblicken und zählt damit zu den ältesten derartigen Vereinen in Niederösterreich.
In den Ausstellungsräumen des Schützenscheibenmuseums und im Archiv sind mehr als 200 Exponate ausgestellt, die lokalgeschichtliche, aber auch politische und lustige Motive von 1670 bis in die Gegenwart zeigen.

Sonderausstellung 2018
Kurioses auf Schützenscheiben
Der Vogel riecht an der Rose und zwickt sich in die eigene Nase, uraltes Symbol für die Selbsterkenntnis. Derart Seltsames zeigt die heurige Sonderausstellung im Scheibbser Schützenscheibenmuseum. 20 Exponate bringen skurrile und bizarre Inhalte, wie den 1. Fesselflugballon, den Mondkönig, feiernde Bacchanten und lasterhaftes Leben, oder Kaiser Josef II., dem gerade der Schwanz gestutzt wird. Sehen sie sich das an!

Preise

  • Gruppen:
    ab 10 Personen mit Führung EUR 3,-
  • Einzelperson:
    Erwachsene EUR 4,-
  • Kinder:
    10 bis 19 Jahre: 1,-

Standort & Anreise

Schützenscheibenmuseum Scheibbs

Rathausplatz 10
A-3270 Scheibbs

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